Mein letzter Monat in Peru ist angebrochen. Und es gäbe noch so viel zu sehen und zu erleben, hier in Lima genauso wie in diesem grossen, schönen, vielfältigen Land – der Dschungel, die Nordküste und viele der verstreuten kleinen Städte mit ihren Besonderheiten.
Was ich aber bis jetzt an Eindrücken mitnehme, ist schon beeindruckend:
Die wunderbaren Inkabauten und die traumhafte Landschaft rund um Cusco, die heissen Vorboten der Atacamawüste um Nazca, die alles austrocknen, und Zeichnungen im Boden, über deren Sinn jeder Peruaner seine eigene Spekulation betreibt.
Das koloniale Lima im Zentrum, wo sich die alten, früher glamourösen Filmtheater in Pornokinos und die ruhigen Flanierstrassen in langweilige, laute Einkaufsmeilen verwandlen. Das lebhafte Lima der Bars, Clubs, Diskotheken und Touristen in Barranco, dessen koloniale Gebäude als ursprüngliche Sommerhäuser der reichen Schicht Limas unter Denkmalschutz stehen. Das gefährlichere und hässlichere Lima in Chorrillos und La Victoria mit vielen, einfachen und immer vollen Salsógromos, Rumbas auf Betonfussballplätzen unter freiem Himmel, wo die Jugend bis in den Tag hinein feiert und regelmässig eine Schlägerei Gesprächsstoff für die nächsten Tage liefert. Und natürlich das ruhige und verhältnismässig sichere Miraflores, wo ich wohne, mit seinen vielen grünen Parks am Meer, wo nachts um zehn im Parque Kennedy einerseits die Familien mit ihren Kindern den Spielplatz bevölkern und sich andererseits die kosmopolite Jugend, die Touristen und die Pärchen treffen, um zu sehen, was die Nacht zu bieten hat.
- Valle Sagrado
- nahe Macchu Picchu
- Andenausläufer
- Linien im Wüstensand bei Nazca
- Seitenstrasse der Plaza de Armas
- Miraflores, mittags
- Chorillos, nachts
- Chorrillos
- Chorrillos
- Villa El Salvador
Und ich werde es alles vermissen, wenn am 2. März zehn Minuten vor Mitternacht das Flugzeug, in dem ich sitzen werde, vom Flughafen Jorge Chávez in Richtung New York abhebt.











